Pastor Thomson Imonopi Xecutives.net-Interview
Pastor Thomson Imonopi Xecutives.net-Interview

Thomson Imonopi, Jahrgang 1975, wurde in Nigeria geboren und studierte dort Business Administration. Er arbeitete auf einer Bank und stellte sich irgendwann die Frage nach dem weiteren Sinn im Leben. Imonopi setzte sich in der Folge mit vielen Religionen auseinander, so auch mit dem Koran. Von seiner Mutter erfuhr er schon früh von den Missionaren der Basler Mission, denen sie in ihrem Leben in Nigeria begegnet und von deren missionarischer Tätigkeit sie offenbar angetan war. Überzeugt hatten ihn ausserdem die Botschaften christlicher Prediger aus seinem Heimatland, deren Gottesdienste er gerne besuchte. Imonopi begann sich intensiv dem Bibelstudium zu widmen und kam aufgrund eines Onkels, der schon länger in der Schweiz lebte, hierher, wo er später seine Frau kennenlernte.

Seit Juni 2006 leitet Pastor Thomson Imonopi in Baden die Life Kingdom Church, eine der vielen Tausend Freikirchen in der Schweiz. Exakte Zahlen zu den Freikirchenmitgliedern und religiösen Splittergruppen in der Schweiz gibt es nicht, aber je nach Quelle sind heute zwischen 300’000 und 500’000 Menschen mit einer Freikirche verbunden. Diese Zahl erstaunt, gerade auch, wenn man bedenkt, dass die Mitgliederzahlen der traditionellen Kirchen seit Jahren rapide am Sinken sind. Thomson Imonopi zeigt im Interview mit Xecutives.net auf, was Gott für ihn bedeutet, was er selber unter Offenbarung versteht und beschreibt das Leben eines Pastors und die Aufgaben einer Freikirche.

Er beantwortet Fragen in Zusammenhang mit dem 2007 verstorbenen Prof. Dr. Hans Schmid, der schon vor zehn Jahren mit seinem damals erschienenen Buch «Kirchen im Wettbewerb – Kirchen mit Zukunft» (s. Hans Schmid, Kirchen im Wettbewerb – Kirchen mit Zukunft Praktische Überlegungen eines Aussenseiters, ISBN 978-3-8258-0829-7) und im Interview an dieser Stelle auf Defizite der traditionellen Kirchen und das rapide Heranwachsen von Freikirchen aufmerksam machte.

Xecutives.net: Herr Imonopi, Sie leiten in Baden eine Freikirche, die Life Kingdom Church. Es fällt auf, dass die institutionellen Kirchen in einer Krise stecken. Seit vielen Jahren schon verlieren sie Mitglieder. Gleichzeitig haben die Freikirchen grossen Zulauf an Menschen erhalten. Die Schätzungen gehen weit auseinander, aber es dürften in der Schweiz zwischen 300’000 und 500’000 Menschen Mitglieder in oder Sympathisanten von Freikirchen sein. Sie platzen aus allen Nähten und suchen grössere Räumlichkeiten, während institutionelle Kirchen nicht selten gar ihre Gotteshäuser verkaufen oder vermieten müssen. Worauf führen Sie selber als Pastor einer Freikirche diesen Umstand zurück?

Thomson Imonopi: Das hat mit Offenbarung und Erkenntnis zu tun, mit der Einsicht in den Sinn des Geschriebenen. Fehlen diese und werden sie somit in einer Kirche nicht weitergegeben, dann fehlt dabei die Grundlage für den Glauben an Wunder durch ein übernatürliches Eingreifen Gottes und die Hoffnung, dass sich eine schwierige Situation zum Besseren verändern kann.

Gott hat für jeden Menschen einen guten Plan. Doch viele denken, Gott selbst lege Krankheiten auf die Menschen oder liesse diese willentlich zu. So sind sie enttäuscht von Ihm oder verlieren den Glauben ganz. Wenn Menschen in einer Kirche auf ihre Fragen keine Antworten finden, wenden sie sich ab und suchen anderswo nach Antworten. Vielen fehlt der Glaube an einen übernatürlichen, liebenden Gott.

In unserer Gemeinde erleben wir jedoch immer wieder wundersame Heilungen wie zum Beispiel Heilung von Krebs, Herzproblemen, Depressionen, Schlafstörungen, Epilepsie u.v.m. Gemäss Bibel haben wir nämlich ein Anrecht und die Mittel für totale Gesundheit und göttlichen Schutz. Eine meiner Aufgaben als Pastor ist es, Menschen zu helfen, in ihrem Glauben zu wachsen, damit sie das wunderbare Leben, das Gott für sie bereithält, ergreifen können!

Xecutives.net: Sie haben mir gesagt, Sie seien durch Berufung Pastor geworden. Wie gehen Sie Ihren Beruf an und was bedeutet für Sie diese «Berufung»?

Thomson Imonopi: Heute treten viele Menschen sehr theoretisch an das Christentum heran. Sie gehen an Universitäten und lernen viel über die Geschichte und Theorien der Bibel. Lebendiger Glaube und lebensverändernde Erkenntnis sind in der Theorie jedoch nicht zu finden, sondern einzig in einer tiefen Beziehung mit Gott. Wenn man die Bibel verstehen will, dann reicht es nicht, die Worte zu verstehen, die geschrieben sind. Man muss den Sinn und die Zusammenhänge geistlich erfassen können. Und dazu braucht es den Heiligen Geist. Jesus hat den Glauben nicht an einer Universität studiert. Er sagte in Johannes Kapitel 8 Vers 28: „Ich tue nichts von mir selbst aus, sondern wie mich mein Vater gelehrt hat, so rede ich.“

Alles, was er tat und sagte, kam aus der Beziehung zum Vater und der Verbindung mit dem Heiligen Geist. Viele Menschen wissen nicht, dass der Heilige Geist kein religiöser Begriff, sondern Teil von Gott ist – Sein Geist, der uns seit der Auferstehung von Jesus mit Gott verbindet. Und als Pastor kann ich nicht geben, was ich nicht habe. Daher ist für mich die wichtigste Aufgabe, Gott täglich zu suchen und Zeit mit Ihm im Gebet und in Seinem Wort zu verbringen.

Pastor Thomson Imonopi und Ehefrau Sabina während eines Gottesdiensts
Pastor Thomson Imonopi und Ehefrau Sabina während eines Gottesdiensts

Xecutives.net: Wer ist dieser Gott, von dem Sie sprechen?

Thomson Imonopi: Gott ist derjenige, der das Universum und alles Leben erschaffen hat. Wegen der Beziehung zu uns Menschen hat Er uns Seinen eigenen Sohn Jesus Christus gesendet. Er vergibt uns alle Fehler und schenkt uns einen Neubeginn. Gott ist Liebe und Leben und Er ist immer bereit, uns zu helfen. Viele Menschen fragen heute, wenn es Probleme gibt, wo Gott denn jetzt sei. Sie denken, Er sei in schwierigen Situationen nicht da und würde nicht helfen oder gewisse Dinge einfach geschehen lassen. Ich frage diese Menschen jeweils, ob sie Ihn denn gesucht und um Hilfe gebeten hätten. Was auf der Erde passiert, ist nicht Gottes Schuld. Gott will uns die Weisheit und Hilfe, die wir zum Überwinden brauchen, geben.

Xecutives.net: Was ist für Sie persönlich diese «Offenbarung», von der Sie sprechen?

Thomson Imonopi: Wenn Gott wahrnehmbar ist und praktisches Verständnis vermittelt wird, welches die Lebensumstände verbessert, dann ist das «Offenbarung». Das Christentum ist keine Religion, die sich mit Ritualen beschäftigt, um Gott gefallen zu können, sondern eine echte Beziehung mit Ihm. Menschen sehnen sich nach Dingen und Antworten im Leben, die mehr sind als der menschliche Verstand erklären und verstehen kann, Dinge, die über ein normales Leben hinausgehen. Die Kirche ist da, um diese Bedürfnisse zu stillen. In Freikirchen wird diese Beziehung zu Gott gelebt und lebensverändernde Botschaften aus der Bibel mit entsprechend guten Resultaten vermittelt.

Rituale sind nur dann interessant, wenn wirklich verstanden wird, was geschieht. Gott hat die Menschen erschaffen und einen guten Plan für jeden einzelnen. Wir müssen das wissen und verstehen. Es geht in unserer Gesellschaft oft um materielle Dinge, aber nicht um das, was das Leben wirklich ausmacht. Viele Menschen verstehen und spüren, dass es im Leben um viel mehr gehen muss! Damit haben sie recht!

Xecutives.net: Vor vielen Jahren habe ich mit dem inzwischen verstorbenen Prof. Dr. Hans Schmid, der damals gerade ein Buch über die Freikirchen veröffentlicht hatte, intensive Gespräche darüber geführt, warum die institutionellen Kirchen viele Mitglieder verlieren (s. Hans Schmid, Kirchen im Wettbewerb – Kirchen mit Zukunft Praktische Überlegungen eines Aussenseiters, ISBN 978-3-8258-0829-7). Er war als HSG-Ökonom der Ansicht, dass viele dieser Kirchen den Zugang zu den Menschen nicht mehr finden würden. Priester und kirchliche Institutionen seien wie Staatsangestellte und staatliche Institutionen, bezahlt, manchmal ohne Motivation, ohne sich in Frage stellen zu müssen. Er war der Meinung, dass das auch erklären würde, warum Priester heute immer weniger Krankenbesuche machen und sich auf ihre institutionellen Abläufe und Rituale konzentrieren würden.

Thomson Imonopi: Jesus war nicht nur Lehrer, sondern lebte mit Menschen zusammen. Er ging ganz praktisch auf ihre Bedürfnisse ein und war immer für sie da. Ein Pastor soll sich daher ebenfalls für die Menschen interessieren und sich um sie kümmern. Es bedarf grosser Hingabe und bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, das Wort Gottes zu vermitteln und den Menschen zu dienen. Wenn der übernatürliche Gott in einer Institution, die einen geistlichen Auftrag hat, nicht mehr die Quelle von allem ist, wird es trocken. Dann werden Predigten zu Vorträgen und statt Gottes Wort werden menschliche Überlegungen und Erfahrungen weitergegeben. Ich wünsche mir natürlich, dass Gottes Geist wieder jede Kirche belebt! Solche «Erweckungen» gab es immer wieder und wir erwarten sie mit grosser Freude!

Mir ging es früher wie vielen anderen Menschen auf dieser Welt. Mir fehlte Gottes Wort. Die Kirchen, die ich in meiner Heimat Nigeria kannte, beschäftigten sich mit Ritualen, aber nicht mit dem wirklichen Sinn des christlichen Glaubens. Ich bin überzeugt, dass Menschen kommen werden, wenn das lebendige, alles verändernde, schöpferische Wort Gottes gepredigt wird, weil sie dadurch das erhalten, wonach sie suchen.

Xecutives.net: Höre ich bei Ihrer Beschreibung von Gott etwas Metaphysisches heraus?

Thomson Imonopi: Wenn sie mit metaphysisch „übernatürlich“ meinen, auf jeden Fall! Gott ist Geist. Er ist auch der Heilige Geist, der Geist des Lebens, der uns das Leben gegeben hat. Die Verständigung mit Ihm findet auf geistlicher Ebene statt.

Viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass es dunkle Mächte gibt und welchen Einfluss diese auf sie haben. Denken Sie beispielsweise an spielsüchtige Menschen, die es immer wieder in den Salon treibt, obwohl sie sich und ihren Familien damit grossen Schaden zufügen. Diese Menschen brauchen Hilfe! Gott bietet ihnen diese Hilfe ganz praktisch und schnell. Wir als Kirche helfen Menschen dabei, von solchen negativen Einflüssen frei zu werden. Auch Krankheiten gehören zu diesen Auswirkungen von negativen Kräften. Doch Gottes Geist ist mächtiger als jede andere Macht und kann diese somit mit Leichtigkeit vertreiben. Die Kirche muss deshalb ein Ort sein, wo Menschen von Gott berührt und geheilt werden können!

Portrait Pastor Thomson Imonopi
Portrait Pastor Thomson Imonopi

Xecutives.net: Wie sind Sie zu diesem Bezug zu Gott gekommen, von dem Sie sprechen, und wie haben Sie selber Religion in Ihrer Jugend in Nigeria erfahren und erlebt?

Thomson Imonopi: Bis ich ein Teenager war, war ich Katholik. In der Kirche wurde jedoch nicht wirklich über Gott und Gottes Wort gesprochen. Ich sah Marienbilder und nahm an den Ritualen teil. Es gab hingegen auch Gläubige, die das Wort des Glaubens kannten und mir von Jesus Zeugnis gaben. Jesus selber hat gesagt, dass wir Gott finden würden, wenn wir ernstlich nach Ihm suchten. So begann ich Ihn zu suchen. Ich fing an zu beten, die Bibel zu lesen und zu fasten, bis ich Ihn fand! Ich hatte nicht die Absicht Pastor zu werden. Ich absolvierte ein Studium in Business Administration und arbeitete auf einer Bank. Obwohl alles bestens lief, erfüllte mich meine Arbeit nicht wirklich. Ich sehnte mich nach mehr und suchte Gott daher noch tiefer. Es kam der Tag, als mich Gott rief und mir mitteilte, dass ich Seine Nachricht verkünden solle, so wie es in der Bibel steht. So begann ich, mit Menschen über Gott zu sprechen und merkte, dass ich darin aufging.

Xecutives.net: Sie sind in Nigeria geboren, wo es Christen und Muslime gibt, wohl ca. je zur Hälfte. Wie haben Sie das Land in Erinnerung?

Thomson Imonopi: Ich lebte in einer Region, in der Christen und Muslime friedlich nebeneinander lebten. Diese Eintracht befürworte ich natürlich sehr, doch bin ich inzwischen zur Überzeugung gekommen, dass nur Jesus der Weg zu Gott ist und die Erfüllung nur in ihm gefunden werden kann. Der Glaube ist wie ein Baum. An seinen Früchten erkennen wir, welcher Art er ist. Ein Baum kann kein Apfelbaum sein, ohne je Äpfel oder stattdessen gar Kirschen zu tragen. Ich sehe die guten Früchte hier und in Nigeria, die durch den Glauben an Jesus gewachsen sind und weiter zunehmen, Resultate, die einfach überwältigend sind!

Xecutives.net: Was führte Sie in die Schweiz, wo Sie schon lange leben?

Thomson Imonopi: Ein Onkel, der hier lebt, hatte mich eingeladen und ich freute mich sehr auf die Schweiz. Meine Mutter hatte mir als Kind viel Gutes von der Basler Mission erzählt. Alle drei Monate besuchten Missionare das Dorf, in dem sie aufwuchs. So kam ich voller Erwartung hierher! Mit Erstaunen merkte ich jedoch schnell, dass der Glaube an Jesus hier nicht wie erwartet gelebt wird. Ich hatte viele interessante Gespräche und lernte in dieser Zeit auch meine Frau kennen. Gott zeigte mir, dass ich hier einen Auftrag habe.

Xecutives.net: Es finden Menschen bei Ihnen offenbar Stütze und Sinnhaftigkeit. In den USA gibt es nur Freikirchen. In der Schweiz sind Freikirchen immer wieder dem Vorwurf ausgesetzt, sie seien sektiererisch oder radikal. Was halten Sie selber und in Bezug auf Ihre Freikirche von solchen Einschätzungen?

Thomson Imonopi: Einige meinen, jede Freikirche sei eine Sekte. Sie denken vielleicht, nur die vom Staat unterstützten Institutionen seien für den geistlichen Auftrag zuständig. Den Hauptgrund in solchen Vorwürfen sehe ich jedoch darin, dass eine Beziehung mit Gott Leben und Charakterzüge verändert. Durch die Beziehung mit Jesus beginnt man die Dinge anders zu betrachten. Menschen, die von Gott geheilt oder berührt wurden, sind begeistert und erzählen anderen davon. Dies führt beim Gegenüber leider nicht selten zu Skepsis, Ablehnung und Kritik.

Jesus hatte vorausgesagt, dass sich Menschen gegen ihn und andere Christen stellen werden. Wer etwas macht, also beispielsweise den christlichen Glauben lebt, muss damit rechnen, dass er kritisiert wird. Das gilt auch für andere Tätigkeiten. Meine Empfehlung ist, sich an den Früchten zu orientieren. Ich erlebe immer wieder, dass das Leben vieler Menschen mit der Hilfe von Gottes Wort positiv verändert wird. Das sind erkennbare Früchte.

Meine Aufgabe ist es, Menschen zu Gott zu führen. Ich kann ihnen die Bibel zeigen und Zusammenhänge erklären. Was jemand aus dieser Erkenntnis gewinnen und ob und wie er sich verändern lassen will, entscheidet jeder selbst. Der christliche Glaube achtet dabei den freien Willen!

Pastor Imonopi und Ehefrau Sabina in der Kirche
Pastor Imonopi und Ehefrau Sabina in der Kirche

Xecutives.net: Sie lesen täglich in und aus der Bibel und erkennen dort Zusammenhänge. Wir leben in einer Welt, die eher materialistisch veranlagt ist, da besteht wohl nur wenig Zweifel. Das Metaphysische und Religiöse aber ist ebenfalls ein Bedürfnis, zumindest für einige Menschen, auch wenn sie sich nicht als religiös bezeichnen würden. Wie denken Sie als Pastor über diese Welt und deren Einstellung zum Religiösen?

Thomson Imonopi: Wenn eine Gesellschaft versucht, Wohlstand ausserhalb von Gott zu suchen und sich alles um Materielles dreht, geht vieles verloren. Beispielsweise der Respekt vor anderen Menschen. Früher wurde in den Schulen gebetet. Jetzt werden aus Rücksicht vor Religionen nicht einmal mehr die Grundwerte des Glaubens vermittelt. Damit wird den Kindern die Unterstützung verwehrt, ein Fundament der Liebe und des Vertrauens aufzubauen. Die Sehnsucht nach Gott bleibt jedoch immer Teil des Menschen, selbst wenn Ihm viele den Rücken zugekehrt haben.

Xecutives.net: Müsste man, wenn man den Mitgliederschwund der traditionellen Kirchenmitglieder sieht, aber nicht auch sagen, dass manche traditionellen Kirchen und kirchlichen Institutionen den Menschen den Rücken zugekehrt haben?

Thomson Imonopi: Ich möchte mir an dieser Stelle nicht anmassen, ein Urteil über traditionelle Kirchen abzugeben. Jedoch möchte ich nochmals auf die Wichtigkeit einer wahren Beziehung mit Gott und das Verstehen Seines Wortes hinweisen. Eine Kirche soll ein Lösungszentrum sein und jeder Mensch urteilt dabei selber, in welcher Kirche er die Lösungen für seine Lebensfragen erhält.

Ein Mensch lebt nur einmal und soll daher auch ein Bewusstsein für seine ewige Zukunft haben. Die Entscheidung, ob er die Ewigkeit mit oder ohne Gott verbringen will, muss er bereits im Hier und Jetzt treffen. Deshalb ist es so wichtig, dass er diese Wahrheit in Kirchen gelehrt bekommt.

Xecutives.net: Viele Menschen identifizieren sich mit christlichen Werten, auch wenn sie nicht religiös sind. Wir leben zweifelsohne in einer christlich geprägten Welt und viele Menschen tun etwas, um Dinge zu verändern, und sie müssen dafür nicht religiös sein.

Thomson Imonopi: Genau! Viele christliche Länder wollen die christlichen Werte weitergeben, ohne sie mit Gott zu verbinden. Die Ehrlichkeit, Nächstenliebe, Treue und Fleiss sollen weitergegeben werden, aber nicht mit Gott als Ursprung. Man will gute Werke tun, aber nicht im Namen Jesus. Es ist jedoch unmöglich, die christlichen Werte zu bewahren und deren Quelle abzulehnen. Gott kann und darf dabei nicht ausgeklammert werden! Die Werte werden so untergraben und Gott wird verleugnet. Viele Kirchen helfen, diese sogenannte Toleranz zu wahren und damit geht die übernatürliche Kraft Gottes verloren. Das ist das Resultat eines falschen Verständnisses, was und wer Gott ist.

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Life Kingdom Church – Where wonders happen!

Xecutives.net: Mit anderen Worten sagen Sie, dass man den Kontakt zu Gott verloren hat.

Thomson Imonopi: Die Menschen wollen Veränderung und Heilung, beziehen Gott aber nicht mit ein. Dabei hat uns Gott nicht losgelöst von Sich selbst erschaffen, sondern um in Verbindung mit Ihm zu leben. Wenn wir uns nach Gott ausrichten, werden wir Erstaunliches erleben und erreichen. Gott kann uns Inspiration und Weisheit geben, wenn wir Ihn suchen. Wenn der Geist Gottes fehlt, ist der Mensch am Sterben. Menschen brauchen eine Beziehung mit Gott, um erfüllt, gesund und glücklich zu leben.

Xecutives.net: Sehr geehrter Herr Imonopi, ich bedanke mich herzlich für dieses Gespräch sowie die Einblicke in Ihre Tätigkeit und ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute!

http://www.lifekingdom.org/

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