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Anton Hansch

Anton Hansch (* 24.3.1813 Wien; † 8.12.1876 Salzburg)

Hansch lernte die Landschaftsmalerei bei Jos. Mößmer und unternahm 1834 seine erste Studienfahrt nach Steiermark u. ins Salzkammergut. 1838 wurden zwei Landschaften, die er bei St. Anna ausgestellt hatte, preisgekrönt, wodurch er sich in Erzherzog Franz Karl einen Gönner gewann. 1839 erhielt er unter anderm die gr. gold. Med. Allmählich dehnten sich seine Studienreisen auch nach Kärnten, Tirol, Bayern, nach der Schweiz und Oberitalien aus. 1848 wurde er Mitglied der Wiener Akademie. 1859 u. 1860 erhielt er auf den großen Akademieausst. den Landschaftspreis. Im Winter 1863 arbeitete er an den Langbath-Seen. Eines der nach diesen Studien angefertigten Bilder wurde von der Erzherzogin Sophie für ihren Sohn, den Kaiser, angekauft. 1868 wurde er Mitglied des akademischen Rates. 1869 zeigte er im Künstlerhaus mit großem Erfolg nicht weniger als 181 Studien. Im Weltausstellungsjahr 1873 verlor er durch den „Krach“ sein Vermögen, und sah sich schließlich genötigt, seinen größten Schatz, seine Studien, zu veräußern. 200 davon kamen jedoch später als Widmung des Spitzenfabrikanten Ludwig Damböck an die Wiener Akademie. 1875 kaufte der Kaiser zwei Bilder vom Hintersee an. Im selben Jahr zog sich Hansch nach Salzburg zurück. Im Frühjahr 1877 ehrte ihn das Künstlerhaus durch eine Gesamtausstellung seiner Werke.

Hansch malte zuerst in der Art der Wiener Schule, später geriet er unter den Einfluß Calames. Vom kleinen Format ging er zum großen über. Seine Besonderheit sind Hochgebirgslandschaften. Schüler von ihm sind H. L. Vöscher, Karl Schmid u. K. Haunold. Hansch zeigte seine Bilder auch in Berlin (Akad.-Ausst. 1862), in Breslau (Kst. Ausst. 1873), in Brüssel (Expos. d. B.- Arts, 1869), in München (Glaspal. 1869), Cöln, London usw.

In der Österreichischen Galerie befinden sich folgende 5 Bilder von ihm: Der Stubaifemer in Tirol, aus der letzten Zeit; Die Wengernalp im Berner Oberlande, 1853; Partie am Königssee, 1849 (diese 3 aus dem Kunsthist. Mus.); Landschaft an der Salzach, 1858; Aus dem Salzkammergut, 1868 od. kurz vorher (diese 2 aus der Akad.-Gal.). Im Rudolfinum zu Prag (Kat. 1913) „Das Lofer Steingebirge“.

Literatur: C. v. Wurzbach, Biograph. Lexikon des Kaisert. Österreich, VII (1861). – Allgem. Deutsche Biogr. X (1879) 525, u. XXVI. – Bodenstein. 100 Jahre Kunstgesch. Wiens (1888) 75. – Bötticher, Malerwerke des XIX. Jhdts I (1891). – Zeitschr. f. bild. Kst, I, III, IV, VI; Kstchronik, 11, III, IV, IX, X, XI, XII (vgl. d. Register). – Dioskuren, 1860, 1861, 1862. – Aug. Schaffer, Die Kaiserl. Gemälde-Galerie in Wien, Moderne Meister, 1903 p. 132; ders. in „Wiener Abendpost“ (Beil. z. Wiener Zeitg.) v. 2. 7. 1877, p. 657. – Oesterr. Ksttopogr. Bd. I, Beiheft (1908) 67. – Ausst.Kataloge. A. W.

Anton Hansch: Alpine Landschaft mit Wasserfall, ca. 1870, Öl auf Leinwand, 80 x 110 cm, Privatbesitz(c) Joe Amberg

Alpine Landschaft mit Wasserfall, ca. 1870, Öl auf Leinwand, 80 x 110 cm, Privatbesitz

 

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