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Von der Work-Life Balance zum Lebensglück


Wie Führungskräfte sich zum Lebensglück führen können

Grundidee
Vor dem Hintergrund zunehmender Komplexitäten in den Unternehmen und den damit verbunden Anforderungen an Führungskräfte, stellt sich zunehmend die Frage, wie diese ihr berufliches und ausserberufliches Leben zielgerichtet und wirkungsvoll gestalten und entwickeln können. Im hier beschriebenen Projekt werden daher – über die Diskussion von Work-Life Balance hinaus – Dimensionen der Lebensgestaltung von Führungskräften im Hinblick auf die Entwicklung und den Erhalt von persönlichem Lebensglück untersucht. Dabei steht eine Modellvorstellung im Vordergrund, wonach Lebensglück (1) durch verschiedene Dimensionen ('Schubladen') bestimmt wird, die (2) in Abhängigkeit von individuellen Unterschieden in verschiedenen Lebensphasen angemessen zu pflegen und zu aktivieren bzw. 'zu öffnen und zu schliessen' sind.

         Martin E. Heuberger: Lebensglück

Hauptfragestellungen und Ziele des Projektes
Im Rahmen des Projektes soll auf der fundierten Suche nach dem Lebensglück von Führungskräften vor allem den folgenden zwei Fragestellungen nachgegangen werden:

• Welche Schublade(n) sollten im Hinblick auf die Entwicklung und den Erhalt von Lebensglück mit welchen Inhalten angereichert sein?

• Welche Schublade(n) sollten dabei in welcher Lebensphase wie weit geöffnet sein?

Diesen Fragen wird im Rahmen empirischer Untersuchungen mittels persönlichen Interviews und einer schriftlichen Befragung von Führungskräften verschiedener Alterskategorien nachgegangen.

Das Endergebnis dieser Untersuchungen bildet ein Instrument zur Selbstbeurteilung von Führungskräften, welches fundierten Aufschluss zu folgenden Fragen zum persönlichen Lebensglück geben soll:

• Welche "Schubladen" sind in welchen Lebensabschnitten grundsätzlich wie relevant?

• Wie gut sind diese "Schubladen" gegenwärtig bei mir gefüllt?

• Wo besteht eine Diskrepanz zwischen Ist und Soll?

• Was kann ich zur Überwindung einer möglichen Diskrepanz tun?

Auf der Basis dieser Erkenntnisse kann für die persönliche Weiterentwicklung ein zielgerichtetes, professionelles Coaching in Anspruch genommen werden.

Erste Erkenntnisse
Aus den mit ausgewählten Führungskräften durchgeführten Interviews konnten bislang u.a. die folgenden Thesen gefestigt werden.

• Die Bedeutsamkeit der verschiedenen „Schubladen“ in unterschiedlichen Lebensphasen wurde klar bestätigt.

• Die Relevanz der finanziellen Unabhängigkeit ist zu Beginn der Karriere hoch, nimmt im Laufe der Berufstätigkeit an Bedeutung ab und erhöht sich wieder gegen Ende der Berufstätigkeit.

• Lebensglück wird massgeblich von der Hierarchiestufe beeinflusst. Um höhere Hierarchiestufen zu erreichen, werden in der Regel andere Lebensdimensionen ("Schubladen") deutlich vernachlässigt, bzw. zurückgestellt.

• Ausserberufliches Engagement wird bei jungen Erwachsenen intensiver gepflegt, nimmt während der Aufbauphase der Karriere ab und gegen Ende der Berufstätigkeit wieder an Bedeutung zu.

• Karriere hat in Bezug auf eine gut funktionierende Partnerschaft und Familie einen oft (zu) hohen Preis.

• Die persönliche Identität wird massgeblich über die berufliche Stellung definiert. Dies kann einen übermässigen Leistungsdruck mit entsprechend negativen Konsequenzen verursachen.

• Ein Karriereweg, der nicht ausschliesslich über Eigenmotivation verfolgt wird, bzw. fremdgesteuert ist, kann das persönliche Lebensglück in hohem Masse einschränken.

Weitere Schritte
Die Hauptuntersuchung in Form einer gross angelegten Online-Befragung unter Führungskräften in der Schweiz beginnt am 1. Dezember 2006 und dauert bis 30. April 2007. Dazu sind Unternehmen aus verschiedenen Grössenklassen und Branchen zur Teilnahme herzlich eingeladen. Der Fragebogen kann unter www.amrop.ch und www.iafob.com abgerufen werden.

Kontakt
Dieses wissenschaftliche Projekt wird in Kooperation zwischen AMROP HEVER Global Executive Search (Projektleitung Martin E. Heuberger, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) und dem Institut für Arbeitsforschung und Organisationsberatung (iafob, Projektleitung Dr. Oliver Strohm, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) durchgeführt.

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